Was ist Zeit?
31. Januar 2012Mit diesen Worten leitete Tom Frohs (Schüler im WGym/ Jahrgangsstufe 13) den ganz besonderen Abschied der Schüler für Frau Bäßler ein.
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Albert Einstein hat gesagt: „Zeit ist das, was man an der Uhr abliest.“
Aber was ist noch unter Zeit zu verstehen?
Für Sie Frau Bäßler, die letzten 10 Jahre, in denen Sie unsere Schule leiteten. Für uns, die letzten Jahre, die wir mit Ihnen diesen Weg gemeinsam gehen durften. In dieser Zeit haben wir, nicht auch zuletzt durch Sie, entscheidendes Wissen für unseren weiteren Lebensweg vermittelt bekommen. Aber nicht nur das, sondern auch die Werte des fairen Miteinanders in der Gesellschaft, die Sie uns vorleben, sind ein großer Bestandteil unseres Lebens.
Doch nun ist es Zeit Abschied zu nehmen, dies möchten wir nicht mit traurigen Mienen tun, sondern mit einem fröhlichen Lied.
Und mit diesem leckeren Kuchen bedanken wir uns bei Ihnen für die tolle Zeit und wünschen für die kommende alles, alles Gute bei bester Gesundheit.

Mit einem selbst gestalteten Text zum Originaltitel von Tim Bendzko „Kurz die Welt retten“, überraschten die Schüler im Anschluss eine sehr gerührte Schulleiterin.
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Ich wär` so gern dabei geblieben,
doch ich hab viel zu viel zu tun,
lasst uns später weiter reden.
Daheim brauchen sie mich jetzt,
die Situation wird unterschätzt…
und vielleicht hängt unser Leben davon ab.
Ich weiß, es ist euch ernst,
ihr könnt mich hier grad nicht entbehren,
nur keine Angst - ich hab euch alle gern.
Refrain:
Muss nur noch kurz die Schule retten,
danach fahr ich nach Haus.
Noch 148 Mails checken,
das ist mir heut ein Graus
denn es passiert so viel…
Muss mich noch kurz verabschieden
und gleich danach fahr ich in den Urlaub.
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Die Überraschung ist den Schülern gelungen und sorgte nicht nur bei Frau Bäßler für einen Gänsehauteffekt.
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Berit Rülke
Deutsch – Französischer – Tag 2012
30. Januar 2012Wie eigentlich beinah jedes Jahr gab es auch in diesem einen Deutsch-Französischen Tag im BSZ für Wirtschaft in Pirna. Der offizielle Tag fiel allerdings auf den 22.01.2012, der allerdings ein Sonntag war und somit wurde unserer auf den 25.01.2012 verschoben.
In diesem Jahr gab es so manche Überraschung, zum Beispiel die französischen Kochkünste der 11ten Klasse des Wirtschaftsgymnasiums, an dieser Stelle noch einmal ein Lob für die schönen Plakate, die im Schulhaus verteilt waren, oder die Schauspielkünste der 13ten Klasse. Diese hatte sich unter der Anleitung ihrer Lehrerin Frau Dreger an einen französischen Sketch herangewagt.
Dass dieser sich nicht von selbst probt, versteht sich von selber und so verbrachte der Grundkurs 29 die letzten Wochen vor der Aufführung nur mit Proben. Leider hatte man diese vergessen zu filmen, denn bei den Proben ist so manche komische Szene im Sketch noch lustiger gemacht worden.
Zumindest war es an den Tag dann soweit, der Sketch mit den Namen „Chaos au Marche“, das so viel wie „Chaos auf dem Markt“ heißt, wurde gegen 12.55 Uhr mittags in der Aula aufgeführt, die bis auf den letzten Platz gefüllt war.
Das Stück, das sich darum dreht, wie es auf einem Markt zugehen kann, wenn nörgelnde Kunden, überforderte Mütter mit nervigen Kindern, streitende Paare und Leute mit Hörproblemen oder Entscheidungsschwierigkeiten aufeinandertreffen, war auf jeden Fall ein voller Erfolg. Ob es eine Fortsetzung geben wird, ist ungewiss, aber vielleicht erklärt sich nächstes Jahr eine andere Klasse dazu bereit.
Rahel Rockstroh (Grundkurs 29)
Gute Aussichten für den Standort Wirtschaft im künftigen BSZ Pirna
29. Januar 2012Nur 2009 zur 80-Jahr-Feier der beruflichen Schule am Standort Siegfried-Rädel-Straße 13 wurden zum Tag der offenen Tür mehr Besucher gezählt als am 28. Januar 2012. Gern und mit viel Einsatz hat das Kollegium des BSZ für Wirtschaft Pirna diesen Tag vorbereitet. Alle Fachbereiche organisierten ganz spezielle „Hingucker“ und traten gemeinsam mit den Praxispartnern auf. Die Hotelkaufleute starteten mit ihrem Angebot “Kinderkochen” eine neue, familienfreundliche Aktion.
Besonders gefragt waren die Beratungen zum Beruflichen Gymnasium /Wirtschaftswissenschaft und die Fachoberschule Wirtschaft. Die vom Kollegium jahrelang gepflegten Kontakte und Informationen bereits in den Elternabenden der Grund-, aber auch Mittelschulen und die Aktionen „BSZ live“ haben diesem Weg zur Hoch- oder Fachhochschulreife Akzeptanz und Zuspruch in der Öffentlichkeit gebracht. Nicht zuletzt hat sich die Schule am Thälmann-Park auch einen guten Ruf erarbeitet.
Angesichts der allgemeinen Verunsicherung zum Thema BSZ im Landkreis ist das ein grandioser Erfolg, eine Resonanz, die Mut macht und Kraft gibt.
Monika Bäßler
Fluch und Segen der Presse
27. Januar 2012Um es vorweg zu nehmen: An unserem Tag der offenen Tür am 28. Januar 2012 werden alle Bildungsangebote vorgestellt, wobei die Fachoberschule und das Berufliche Gymnasium den Schwerpunkt bilden. Beide wird es weiterhin am Standort Siegfried-Rädel-Straße 13 geben.
Gern lesen wir positive Berichte über den Landkreis, unsere Schule und jungen Leute, die sich in vielen Bereichen des Lebens einbringen. Ebenso gern will die Schulleitung des BSZ für Wirtschaft ihren Schülern eine sichere Schulzukunft und den Lehrern innere Ruhe für ihre Arbeit und deren Gestaltung geben. Bisher scheint dieser hohe Leitungsanspruch gelungen zu sein.
Ein einziger Artikel der Regionalpresse (SZ vom 27. Januar 2012) könnte dieses Gleichgewicht erschüttern - und das ein paar Stunden vor dem Tag der offenen Tür. In der freien Wirtschaft würde man von Geschäftsschädigung sprechen und drastische Maßnahmen ergreifen.
Uns bleibt nur der Versuch der Richtigstellung:
Das Berufliche Gymnasium, mit der Überzahl in der Richtung Wirtschaftswissenschaft, wird weiterhin auch am Standort Siegfried-Rädel-Straße 13 Unterricht erhalten. Wie die Schule den Ablauf organisiert wird letztlich die noch unbekannte neue Schulleiterin/der neue Schulleiter mit seinen Fachleitern erörtern und entscheiden. Schließlich wird den sächsischen BSZ nicht nur auf dem Papier große Eigenständigkeit zugesichert.
Die Fachoberschule gibt es auch in der Richtung Wirtschaft, so dass beide Angebote Technik und Wirtschaft in Pirna erhalten bleiben.
Kein Lehrer muss befürchten, entlassen zu werden, lediglich Abordnungen oder Versetzungen sind denkbar, wenn nicht genügend viele Klassen gebildet werden können.
Diese Position vertritt nach bestem Wissen und Gewissen
Monika Bäßler

